EIN KORBER KOPF IM INTERVIEW
Nicole Kässbohrer
Im Interview Nicole Kässbohrer, Dipl. Kommunikationsdesignerin (FH).
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Was macht Korb besonders?
Was Korb für mich besonders macht, ist die Verbindung aus ländlicher Idylle und der Nähe zur Großstadt. Nach vielen Jahren in Stuttgart-Ost genieße ich hier vor allem die Ruhe, die Natur und die vielen netten und liebevollen Begegnungen. Gleichzeitig ist Stuttgart schnell erreichbar, sodass man nicht von der Stadt abgeschnitten ist. Gerade für meine Selbständigkeit ist die Nähe zur Stadt sehr wichtig, weil ich dadurch flexibel bleibe und kurze Wege zu Kunden, Terminen und Netzwerken habe. Genau diese Mischung aus Erholung, Lebensqualität und guter Anbindung macht Korb für mich so besonders. -
Ohne ehrenamtliches Engagement …
Da ich noch nicht so tief in der Korber Gemeinde involviert bin, kann ich diese Frage nur bedingt beantworten. Generell denke ich aber, dass viele Gemeinden ohne ehrenamtliches Engagement sprichwörtlich „alt aussehen“ würden. Deshalb finde ich es sehr wichtig und schön, dass es so viele Menschen gibt, die sich ehrenamtlich einsetzen. Ich selbst engagiere mich bislang in kleinem Rahmen bei den Nachtwanderern, indem ich Flyer und Postkarten für Veranstaltungen gestalte. Mein Mann Stephan hingegen ist dort aktiv im Einsatz. -
Ich träume manchmal davon, dass Korb …
Da ich nicht der große Träumer bin, sondern eher realistische Ziele verfolge, finde ich, dass in Korb bereits vieles vorhanden ist, was mich zufrieden macht. Für mich ist Korb wie ein großer, prall gefüllter Korb – voller Lebensqualität, Möglichkeiten und schöner Seiten des Lebens. Besonders schätze ich die aktive Kunst- und Kulturszene, die Verbindung aus Wein, Gesang und Gemeinschaft sowie die beeindruckende Natur, die man hier direkt erleben kann. Auch kulinarisch hat Korb und die Umgebung viel zu bieten. Genau diese Mischung aus Kultur, Natur, Genuss und Offenheit macht den Ort für mich besonders lebenswert. -
Was ich in Korb verbessern würde:
Verbessern würde ich in Korb höchstens, dass es beim Bienenflug nicht immer regnet. :0) Dafür dürfte es im Sommer gern öfter mal regnen. -
Der BdS sollte …
Der BdS Korb sollte weiterhin so aktiv und engagiert bleiben. Ohne den Einsatz des BdS wären viele Veranstaltungen und Aktionen – wie der Bienenflug oder das Maibaumaufstellen – in dieser Form vermutlich nicht möglich. Genau solche gemeinsamen Aktivitäten machen das Gemeindeleben in Korb besonders lebendig. -
Mein Lieblingsort in unserer Gemeinde ist …
Einen ganz speziellen Lieblingsort in Korb habe ich noch nicht, da ich noch nicht alles erkundet habe. Aber den Blick vom Korber Kopf ins Remstal finde ich einfach fantastisch. Besonders an Silvester, wenn der Himmel klar ist und man überall die bunten Knallerwolken aufsteigen sieht – das ist schon etwas ganz Besonderes. -
Am liebsten unterstütze ich lokale Geschäfte wie …
Ich unterstütze sehr gerne lokale Geschäfte, Vereine und Gruppierungen in Korb und der Region. Für den Salon JOSYS Haarmode habe ich die Schaufensterbeklebung sowie Teile des Innenbereichs gestaltet. Außerdem habe ich das Logo für Zokuis Catering entworfen. Bei den Nachtwanderern Korb bin ich kreativ im Bereich Social Media sowie bei der Gestaltung und Begleitung von Veranstaltungen wie dem jährlichen Bubble-Soccer-Turnier tätig. Regional unterstütze ich außerdem Vereine wie den Reit- und Fahrverein Fellbach e.V., für den ich die Vereinschronik zum 50-jährigen Jubiläum gestalten durfte. Auch für JACoBI Spirits in Weinstadt bin ich im Vertriebsmarketing tätig. Privat lasse ich mich gerne bei Optik Müller beraten und genieße die Weine vom Weingut Schmalzried. -
Meine Aufgabe in Korb …
Meine besondere Aufgabe in Korb habe ich noch nicht gefunden :0). Bis jetzt habe ich es einfach nur genossen, hier leben zu dürfen. -
Am besten bin ich … (bezogen auf kommunale Tätigkeiten)
Am besten bin ich, wenn ich kreativ sein darf. Ich könnte mir gut vorstellen, mit meiner Kreativität kommunale Themen und das Gemeindeleben in Korb zu unterstützen. -
Bürgermeister sollten …
Bürgermeister sollten wahrscheinlich Wein mögen und die besondere Mischung aus Natur, Gemeinschaft und Lebensfreude in Korb zu schätzen wissen :0) -
Welche Schlagzeile will ich auf keinen Fall über Korb in der Zeitung lesen?
„Remstalblick wegen zu vieler Selfies gesperrt – Korber Kopf nur noch mit Termin zugänglich.“ -
Für … (ein lokales Projekt oder eine Initiative) … werde ich schwach.
Beim Thema Kunst und Kultur werde ich bei „Köpfe am Korber Kopf“ schwach. Diese besondere Verbindung aus Kunst, Natur und Atmosphäre begeistert mich jedes Mal aufs Neue. -
In Zukunft wird unsere Kommune …
In Zukunft wird unsere Kommune vielleicht mit kleinen Elektrobussen durch eine fast autofreie Ortsmitte fahren und sich zwischen Weinbergen und Kulturveranstaltungen fragen, warum früher überall Autos standen :0). Ich wünsche mir, dass Korb dabei eine grüne Insel in einer immer stärker von Computer- und Bildschirmzeiten dominierten Welt bleibt – ein Ort, an dem echte Begegnungen, Natur und Gemeinschaft weiterhin im Mittelpunkt stehen. -
Was ich immer schon mal über Korb gefragt werden wollte:
Was ist in Korb gefährlicher: zu guter Wein oder zu schöner Blick?
Ganz klar: Beides zusammen ist die gefährlichste Kombination :0)
Zu guter Wein sorgt dafür, dass man länger bleibt als geplant, und der schöne Blick macht es ziemlich schwer, überhaupt wieder aufzubrechen. Am Ende vergisst man leicht die Zeit – und genau das ist vielleicht das größte Risiko in Korb.
Kontakt:
Köpfchen – visuelle kommunikation
Nicole Kässbohrer
Gutenbergstrasse 58
71404 Korb
Telefon: 07151 1330250
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www.koepfchen-kreation.de